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Fettstoffwechselstörungen
 
Herz- Kreislauferkrankungen sind die häufigste Krankheits- und Todesursache in der Bundesrepublik Deutschland. Häufig liegt den Herz-Kreislauferkrankungen eine vorzeitige Gefäßverkalkung (Atherosklerose) zugrunde, deren Hauptrisikofaktor vor dem Zigarettenrauchen, der Zuckerkrankheit, dem Übergewicht und dem Bluthochdruck eine Störung des Fettstoffwechsels ist.
Die wichtigsten Blutfette sind Cholesterin und Triglyceride. Daneben finden sich noch Phospholipide und freie Fettsäuren im Blut. Um die Gefährdung für das Auftreten der vorzeitigen Gefäßverkalkung beurteilen zu können, werden die Triglycerid- und Cholesterinkonzentrationen im Blut erfaßt. Dabei ist es wichtig zu wissen, daß Cholesterin und Triglyceride in verschiedenen Partikeln nachweisbar sind, die Serumlipoproteine genannt werden. Diese Partikel wirken entweder schützend oder können den Prozeß der Atherosklerose auslösen und fördern.
Bei Fettstoffwechselstörungen kommt es zur Konzentrationserhöhung oder -verminderung bestimmter Serumlipoproteine. Von Fettstoffwechselstörungen wird aber auch gesprochen, wenn die Zusammensetzung einzelner oder mehrerer Serumlipoproteine verändert ist.

 

Was ist Cholesterin?
Cholesterin ist ein essentieller Bestandteil für die körpereigene Produktion von Hormonen und Gallensäuren sowie für den Aufbau der Zellmembranen. Etwa dreiviertel des im Organismus vorhandenen Cholesterins entstehen durch Neusynthese, ein viertel durch Nahrungsaufnahme. Die Bestimmung dieses Lipids dient zur Früherkennung des Atherosklerose-Risikos und zur Kontrolle der Therapie mit lipidsenkenden Medikamenten.
Entsprechend den Empfehlungen der "National Institutes of Health Consensus Development Conference on Blood Cholestrol" von 1984 und der Stellungnahme der "European Atherosclerosis Society" von 1988 sind Plasma-Cholesterin-Werte über 200mg/dl (5,2mmol/l) mit einem erhöhten Risiko für die Koronare Herzkrankheit (KHK) behaftet.
Bei gesunden Personen besteht innerhalb gewisser Grenzen eine Abhängigkeit des Cholesterin-Spiegels von verschiedenen Variablen wie Ernährungsverhalten und Körperbewegung. Es existiert eine deutliche Alters- und Geschlechtsabhängigkeit; nach der Pubertät kommt es bei beiden Geschlechtern zu einem deutlichen Anstieg der Cholesterin-Konzentration im Blut; vom 25. Lebensjahr an weisen Frauen durchschnittlich niedrigere Werte auf als Männer, nach der Menopause kehrt sich das Verhältnis jedoch um.

 

Was sind Triglyceride?
Triglyceride sind neben Cholesterin die wichtigsten Blutfette. Sie werden in der Leber und im Darm gebildet, der Transport im Blut erfolgt überwiegend in den Chylomikronen und VLDL. Ein Teil, nämlich die höheren ungesättigten Fettsäuren müssen allerdings mit der Nahrung aufgenommen werden.
Triglyceridwerte von weniger als 180mg/dl gelten als wünschenswert, bei Diabetikern sollte die Konzentration unter 150mg/dl liegen, da sie dort einen bedeutenden unabhängigen Risikofaktor für das Auftreten des Herzinfarktes darstellen.

 

Was sind Lipoproteine?
Blut besteht aus flüssigen und festen Bestandteilen. Die festen Bestandteile stellen die Blutzellen dar (rote, weiße Blutkörperchen, Blutplättchen), der wäßrige Anteil ist das Blutplasma oder Blutserum. In diesem flüssigen Anteil werden unter anderem die Blutfette transportiert. Dies geht nicht ohne weiteres, da Fette im Wasser nicht löslich sind. Der Körper muß daher einen Weg finden, die Fette im Blut transportabel zu machen. Dies geschieht durch Lipoproteine, eine Kombination aus Fett (Lipid) und Eiweiß (Apoprotein). Die Bennung erfolgt zu größten Teil entsprechend ihrer Dichte.

 

VLDL: ist ein Lipoprotein sehr niedriger Dichte. Sie werden in der Leber gebildet, in die Blutbahn abgegeben und transportieren Triglyceride und damit Fettsäuren zu Fettgewebe und Muskulatur.
LDL: ist ein Lipoprotein niedriger Dichte. Sie entstehen im Blut. In normaler Konzentration transportieren LDL Cholesterin zu den Körperzellen. Können die LDL jedoch nicht in ausreichendem Maße aus dem Blut abtransportiert werden,, reichern sie sich dort an, dringen vermehrt in die Blutgefäßwand ein und werden dort in die Makrophagen (Freßzellen) aufgenommen. Damit wird der Prozeß der Atherosklerose (Arterienverkalkung) in Gang gesetzt. Daher nennt man die LDL auch das "Böse Cholesterin": Die Konzentration sollte 150mg/dl nicht übersteigen.
HDL: ist ein Lipoprotein mit hoher Dichte. Sie werden im Blut, im Darm und in der Leber gebildet. HDL sind in der Lage, Cholesterin, das schon in den Gefäßen abgelagert ist, teilweise wieder zu entfernen und zur Leber zu transportieren. Von dort wird das Cholesterin entweder direkt oder nach Umbau zu Gallensäuren über die Galle ausgeschieden. Bei einer hohen HDL-Konzentration ist das Risiko einer dauerhaften Ablagerung von Cholesterin in den Blutgefäßen geringer - es wird daher auch das "Gute Cholesterin" genannt. Die Konzentration sollte über 35mg/dl liegen.
 

Zur Risiko-Abschätzung ist der Quotient aus Gesamtcholesterin und HDL wichtig. Dieser Faktor wird auch Atherosklerose-Risiko-Faktor genannt und sollte unter 4,5 liegen.

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