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Was passiert eigentlich bei einer allergischen Reaktion auf Pollen?
 

Eintrittspforte für die Pollen in den Körper sind die Atemwege. Die Allergene diffundieren durch die Schleimhaut und gelangen zu den Mastzellen in der Nase (Heuschnupfen) oder in den unteren Atemwegen (Asthma). Die Mastzellen sind hochspezialisierte Leukozyten, die an bestimmten Stellen in der Schleimhaut und in Epithelgeweben sitzen, um eindringende Krankheitserreger aufzuhalten. Beim Erstkontakt mit einem Antigen werden bestimmte Immungloubuline (IgE) gebildet, die sich an die Mastzellen anheften. Damit ist eine überempfindliche Person gegenüber dem Antigen sensibilisiert. Bei weiteren Pollenanstürmen binden die Pollen-Antigene an die spezifischen IgE-Antikörper auf der Mastzelle. Durch dieses Andocken wird die Mastzelle aktiviert und schüttet ihrerseits Histamin aus. Die Bindung des Histamins an spezielle Rezeptoren auf Haut- oder Schleimhäuten bewirkt schließlich die allergische Symptomatik. Gleichzeitig setzen die Mastzellen Botenstoffe, z.B. Cytokine, frei, die dem Körper ein Entzündungsgeschehen mitteilen.

Unter der Wirkung von Histamin treten die typischen Allergiesymptome auf. Für die Nase bedeutet das: erhöhte Flüssigkeitsbildung, gereizte Schleimhäute, Schwellung. Ähnlich reagiert die Bindehaut des Auges mit Konjunktivitis und die Bronchien reagieren mit: Zusammenziehen der glatten Muskulatur der Bronchien, erhöhter Schleimsekretion, erschwertem Atem, chronischen Entzündungsprozessen sowie Gewebsschädigungen.

Eine allergische Reaktion läuft in zwei Phasen ab. Die Sofortreaktion geschieht innerhalb weniger Sekunden, Histamin und Prostaglandin machen die Gefäße durchlässiger und die glatte Muskulatur der Atemwege kontrahiert sich. Die Spätreaktion nach 8 bis 12 Stunden verläuft zwar weniger dramatisch, dafür aber umso nachhaltiger. In der glatten Muskulatur kommt es zu einer zweiten Kontraktionsphase und zur Bildung anhaltender Oedeme im Gewebe. Auch die während der Sofortreaktion angelockten Entzündungszellen können sich nun voll entfalten. Durch diese fortwährend stimulierte IgE-Produktion kann eine chronische Entzündung – chronisches Asthma – entstehen.

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